Ausstellung "Totentanz"

Im Jubiläumsjahr 777-Jahre St. Katharinen zeigen wir von Ende Februar bis Mitte April in der Passions- und Osterzeit die Ausstellung „Totentanz“ der in Chile geborenen und in Bremen lebenden Künstlerin Rosa Jaisli. Die südamerikanische und mittelalterliche Tradition der Totentänze bringt sie ins Bild, genauer gesagt in eine scherenschnittartige Collage aus Pergament, die 2021 entstanden ist. Die schwarz-weiß-Collagen nehmen aktuelle Themen auf und überraschen mit ihren Kontrasten zwischen Leben und Tod. Sie wirken ernst und leicht zugleich. „Wenn Frau Tod vorbeikommt, sagt mir rechtzeitig Bescheid. Ich möchte sie kennenlernen, ihre kalte Hand schütteln und sie hereinbitten. Ich wünsche, mich mit ihr zu unterhalten, über das Leben und die Arbeit“, heißt es in einer Erzählung über Frau Tod von Rosa Jaisli. 


„Davon spricht man nicht“ ist der Titel eines ihrer Werke. Die Ausstellung bietet Anlass sich in vielfältiger Weise - in Gesprächen, durch die Musik, in den Andachten – mit dem Umgang mit dem Tod zu beschäftigen. 


„Die Menschen respektieren die Natur und ihre eigene Gattung nicht, sie zerstören die feine Textur des Lebens“, heißt es in der Geschichte von Frau Tod. „… und schreiend bittet sie dann um mehr Vernunft unter den Menschen“. 


Ca. 15 Exponaten werden in der Kirche hängend ausgestellt. Die Eröffnung mit der Künstlerin ist für Sonntag, den 22. Februar 2026 um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der St. Katharinenkirche geplant. 

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Veranstalter

St. Katharinen Osnabrück